Raumweise nachrüstbar – ideal für die Sanierung ohne große Kanalführung.
Dezentrale Lüftungsgeräte (z. B. Zehnder ComfoAir) lassen sich in einzelnen Räumen einbauen — ganz ohne aufwändiges Kanalnetz. Das macht sie zur idealen Lösung für die energetische Sanierung, bei der kontrollierte Lüftung nachgerüstet werden soll, ohne die gesamte Gebäudestruktur anzupassen. Auch hier mit Wärmerückgewinnung.
Je Raum werden in der Regel zwei Geräte gegenüber eingebaut (oder ein Gerät mit Umkehrfunktion). Die Geräte wechseln sich alle 60–90 Sekunden ab:
Wärmerückgewinnungsgrad: ca. 70–75 % (etwas weniger als bei zentralen Anlagen, aber ohne jeden Kanalaufwand).
Pro Gerät ist ein Kernbohrung von ca. 15–16 cm Durchmesser durch die Außenwand nötig. Der Aufwand ist gering, die Montage sauber und in einem Tag erledigt. Keine Abkofferungen, keine Kanalführung durch den Dachboden.
| Dezentral | Zentral | |
|---|---|---|
| Geeignet für | Sanierung, einzelne Räume | Neubau, Kernsanierung |
| Kanalnetz | Keines nötig | Ja |
| Wärmerückgewinnung | ~70–75 % | bis 90 % |
| Aufwand | Gering | Hoch |
Wir beraten Sie, welche Lösung für Ihr Gebäude und Ihr Budget die richtige ist.
Pro Gerät wird eine Kernbohrung von ca. 15–16 cm Durchmesser durch die Außenwand gebohrt. Das ist alles — kein Kanalwerk, keine Abkofferungen. Die Montage ist in einem Tag erledigt.
Ja, das ist gerade der Vorteil dezentraler Anlagen. Sie müssen nicht das ganze Haus umbauen. Häufig starten Eigentümer mit Schlaf- und Kinderzimmer, die am stärksten von guter Luftqualität profitieren.
Dezentrale Geräte erreichen eine Wärmerückgewinnung von ca. 70–75 %. Das ist weniger als bei einer zentralen Anlage (bis 95 %), aber noch immer deutlich effizienter als einfaches Stoßlüften über Fenster.