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Häufige Fragen.

Antworten auf die Fragen, die wir am häufigsten von unseren Kunden gestellt bekommen. Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Für ein typisches Einfamilienhaus dauert die eigentliche Montage 2–3 Tage. Inklusive Planung, Genehmigung und Netzanmeldung sollten Sie mit etwa 6–10 Wochen vom Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme rechnen. Bei Gewerbe- oder Freiflächenprojekten ist der Zeitrahmen entsprechend länger.

In den meisten Fällen ja. Ein Speicher erhöht Ihren Autarkiegrad von etwa 30% auf bis zu 80% und macht Sie deutlich unabhängiger von steigenden Strompreisen. Ob er sich wirtschaftlich rechnet, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil ab. Wir berechnen das individuell für Sie.

Das hängt von Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Als Faustregel: Pro kWp benötigen Sie etwa 5–6 m² Dachfläche. Bei einem typischen Einfamilienhaus sind Anlagen zwischen 6 und 12 kWp üblich. Wir vermessen Ihr Dach kostenlos und planen die optimale Belegung.

Für private PV-Anlagen gilt 0% Mehrwertsteuer, dazu kommen Einspeisevergütung nach EEG, KfW-Kredite und je nach Region Landes- und Kommunalförderungen. Wir prüfen für jedes Projekt individuell, welche Programme aktuell laufen — siehe unsere Förderungen-Seite.

Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten typischerweise zwischen 10.000 € und 15.000 € für die Anlage ohne Speicher, mit Speicher etwa 15.000 € bis 22.000 €. Die genaue Summe hängt von Größe, Modulwahl und individuellen Anforderungen ab. Wir erstellen Ihnen ein detailliertes Angebot ohne versteckte Kosten.

Für Aufdachanlagen auf bestehenden Gebäuden ist in den meisten Fällen keine Baugenehmigung erforderlich. Ausnahmen gibt es bei Denkmalschutz und einigen Sonderfällen. Bei Freiflächenanlagen und größeren Gewerbeprojekten begleiten wir Sie durch das Genehmigungsverfahren.

Die Module unserer Markenpartner kommen mit 25 Jahren Leistungsgarantie. Tatsächlich halten moderne Module 30 Jahre und länger. Wechselrichter müssen typischerweise nach 15–20 Jahren einmal getauscht werden, Speicher haben je nach Hersteller 10–15 Jahre Garantie.

Eine normale PV-Anlage schaltet sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen automatisch ab. Wenn Sie auch bei Stromausfall versorgt sein möchten, brauchen Sie eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion. Wir beraten Sie zu den passenden Lösungen.

PV-Anlagen sind sehr wartungsarm, aber regelmäßige Inspektionen erhöhen Lebensdauer und Ertrag. Wir empfehlen alle 2–4 Jahre eine professionelle Sichtprüfung und elektrische Messung. Per Fernüberwachung erkennen wir Probleme oft, bevor Sie etwas merken.

Eine typische PV-Anlage amortisiert sich in 10–13 Jahren, mit Stromspeicher etwa in 8–11 Jahren. Bei steigenden Strompreisen kann sich diese Zeit deutlich verkürzen. Eine genaue Berechnung erhalten Sie mit unserem individuellen Angebot.

Eine schlüsselfertige 10 kWp Aufdachanlage für ein Einfamilienhaus liegt aktuell zwischen 13.000 € und 18.000 € — abhängig von Modulqualität, Wechselrichter, Dacheindeckung und Komplexität der Montage. Mit Speicher (10 kWh) kommen Sie meist auf 20.000 € bis 25.000 €. Seit 2023 gilt der Nullsteuersatz, das heißt: keine Mehrwertsteuer für private Anlagen unter 30 kWp.

kWp (Kilowatt-Peak) ist die installierte Spitzenleistung Ihrer Anlage — also wie viel sie maximal liefern kann, wenn die Sonne voll scheint. kWh (Kilowattstunde) ist die tatsächlich erzeugte Strommenge über eine Zeit. Faustregel in Süddeutschland: 1 kWp produziert pro Jahr ca. 950–1.050 kWh Strom. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt also etwa 10.000 kWh im Jahr.

Reine Nord-Dächer (Neigung über 30°) sind tatsächlich oft unwirtschaftlich. Aber Ost-West-Dächer und auch leichte Nord-Neigungen können sich lohnen — die Erträge liegen meist bei 70–85% einer Süd-Anlage. Vorteil: Sie erzeugen Strom besser über den ganzen Tag verteilt (morgens & abends), was den Eigenverbrauch erhöht. Wir berechnen das konkret für Ihr Dach.

Für unsere Standard-Komponenten (Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion) haben wir aktuell 2–4 Wochen Lieferzeit. Bei Speichern und bestimmten Wechselrichter-Modellen kann es im Einzelfall länger dauern. Wir reservieren die Materialien direkt nach Auftragsbestätigung, damit Ihr Wunschtermin steht.

Strom, den Sie nicht direkt verbrauchen oder im Speicher zwischenspeichern können, wird automatisch ins öffentliche Netz eingespeist. Dafür bekommen Sie die Einspeisevergütung nach dem EEG — aktuell (Stand 2026) etwa 7,9 ct/kWh für die ersten 10 kWp. Die Vergütung ist für 20 Jahre garantiert.

Moderne Solarmodule werden nach IEC-Norm getestet und halten Hagelkörner bis 25 mm Durchmesser bei 80 km/h problemlos aus. Für extreme Ereignisse (große Hagelkörner über 4 cm) empfehlen wir eine spezielle PV-Versicherung — kostet 60–150 € pro Jahr und deckt Hagel, Sturm, Diebstahl und Ertragsausfall ab. Häufig ist die PV auch in Ihrer Gebäudeversicherung mit-versicherbar.

Ja — und das ist eine der attraktivsten Kombinationen. Mit einer intelligenten Wallbox (z.B. mit PV-Überschussladen) tanken Sie Ihr E-Auto direkt mit überschüssigem Solarstrom. Bei 18 ct/kWh PV-Stromkosten zahlen Sie pro 100 km E-Auto nur etwa 4 € — gegenüber 12 € beim Netzstrom. Wir installieren Wallboxen ab 11 kW häufig zusammen mit der PV-Anlage.

Für private Anlagen bis 30 kWp gilt seit 2023: 0 % Mehrwertsteuer beim Kauf, und die Erträge sind einkommensteuerfrei. Sie müssen keine Gewerbeanmeldung machen und keine UStVA abgeben. Bei größeren Anlagen oder Gewerbenutzung gelten Sonderregeln — wir beraten Sie individuell oder verweisen an einen Steuerberater.

Photovoltaik (PV) erzeugt aus Sonnenlicht Strom, Solarthermie erzeugt Wärme für Heizung und Warmwasser. Wir bauen ausschließlich PV-Anlagen, weil sie deutlich vielseitiger sind: Strom lässt sich speichern, ins Netz einspeisen oder über eine Wärmepumpe ebenfalls in Heizenergie umwandeln. Eine moderne PV-Anlage mit Wärmepumpe ersetzt für viele Haushalte die klassische Solarthermie vollständig.

Ja, eine Erweiterung ist möglich — auch nachträglich. Häufige Erweiterungen sind: zusätzliche Module auf bisher ungenutzten Dachflächen, Nachrüstung eines Stromspeichers oder Hinzufügen einer Wallbox. Bei der Erweiterung muss allerdings die Anlagenleistung neu beim Netzbetreiber angemeldet werden und es können bestimmte Übergangsregelungen greifen. Wir beraten zur optimalen Erweiterungs-Strategie.

Falls Ihr Dach in Zukunft saniert werden muss, lässt sich die Anlage demontieren, lagern und auf das neue Dach wieder aufbauen. Diese De- und Remontage kostet je nach Anlagengröße zwischen 1.500 und 4.000 €. Tipp: Wenn ein Dach in 5–10 Jahren ohnehin saniert werden müsste, sollten Sie das vor der PV-Installation prüfen — wir machen Sie auf das Thema aktiv aufmerksam.

Typische Größenordnungen für ein Einfamilienhaus (Stand 2026, ohne MwSt. da 0%-Regelung):

  • 6 kWp ohne Speicher: ca. 11.000 – 14.000 €
  • 8 kWp mit 8 kWh Speicher: ca. 18.000 – 23.000 €
  • 10 kWp mit 10 kWh Speicher + Wallbox: ca. 23.000 – 28.000 €

Die Preise variieren je nach Dachform, Komponentenauswahl und örtlicher Gegebenheit. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Festpreis-Angebot nach Vor-Ort-Termin.

Unser Kerngebiet ist Niederbayern und Süddeutschland (Oberbayern, Oberpfalz, Baden-Württemberg). Bei größeren Gewerbe- und Freiflächenanlagen sind wir auch deutschlandweit tätig — gerade beim Onsite-PPA-Modell. Sprechen Sie uns einfach an, wir prüfen jeden Standort individuell.

In Süddeutschland erzeugt eine optimal ausgerichtete PV-Anlage durchschnittlich 950–1.050 kWh pro installiertem kWp pro Jahr. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt also etwa 9.500 bis 10.500 kWh jährlich. In Niederbayern liegen wir wegen der guten Sonneneinstrahlung im oberen Bereich. Die genauen Werte hängen von Dachausrichtung, Neigung, Verschattung und Modulqualität ab.

Aktuell liegt die Einspeisevergütung für neue Anlagen bis 10 kWp bei ca. 7,9 ct/kWh, für Anlagen zwischen 10 und 40 kWp bei ca. 6,8 ct/kWh (mit Eigenverbrauch). Die Vergütung wird halbjährlich angepasst. Für die meisten Privatanlagen lohnt sich heute primär der Eigenverbrauch — also möglichst viel selbst erzeugten Strom nutzen, statt teuer aus dem Netz zu kaufen. Wir berechnen für Ihre Anlage immer das optimale Verhältnis aus Eigenverbrauch und Einspeisung.

Optimal ist eine Süd-Ausrichtung mit 30°–35° Neigung — hier wird der maximale Jahresertrag erreicht. Aber auch Ost-West-Dächer eignen sich hervorragend: Sie produzieren morgens und abends gleichmäßiger Strom, was den Eigenverbrauch erhöht. Nord-Ausrichtungen sind meist nicht wirtschaftlich. Bei Flachdächern (Industrie, Gewerbe) wird typischerweise eine Süd- oder Ost-West-Aufständerung verwendet. Wir prüfen Ihr Dach individuell mit unserer Planungssoftware.

Grundsätzlich ja — seit der Gesetzesänderung 2023 ist Photovoltaik auf denkmalgeschützten Gebäuden deutlich erleichtert. Es gibt mittlerweile Solarmodule in Ziegel-Optik (z. B. von Autarq) oder unauffällige Indach-Lösungen. Eine Genehmigung der Denkmalschutzbehörde ist trotzdem nötig — wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung und beraten zu geeigneten Modul-Typen für Ihre individuelle Situation.

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