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Förderungen 28. April 2026 6 Min. Lesezeit

KfW 270 & Co. — Welche Förderungen 2026 wirklich greifen.

Die Förderlandschaft für Photovoltaik ist unübersichtlich geworden. Hier finden Sie den aktuellen Stand 2026 — verständlich erklärt, ohne Behördensprache, mit konkreten Beispielen.

KfW 270 — Der Klassiker für PV-Kredite

Das KfW-Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard" ist der wichtigste Bundes-Förderhebel. Es bietet günstige Kredite für die Anschaffung von PV-Anlagen, Speichern und Wallboxen — sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen.

  • Wer: Privatpersonen, Unternehmen, Landwirte, Kommunen
  • Was: Kredite bis 150 Mio. € pro Vorhaben
  • Konditionen 2026: Zinssatz ab ca. 3,5 % effektiv (abhängig von Bonität und Laufzeit)
  • Tilgungsfreie Anlaufjahre: bis zu 3 Jahre möglich

Wichtig: Das Programm vergibt nur Kredite, keine direkten Zuschüsse. Wenn Sie eigenfinanzieren oder bessere Konditionen bei Ihrer Hausbank haben, müssen Sie KfW 270 nicht zwingend nutzen.

Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)

Wenn Sie sanieren oder neu bauen und gleichzeitig PV installieren, kann die BEG interessant sein. Direktzuschüsse über das BAFA sind möglich — die Konditionen ändern sich aber häufig. Bitte tagesaktuell prüfen lassen.

Bayerisches 10.000-Häuser-Programm (TES)

In Bayern besonders relevant: Das Technologiebonus-Programm „TES" innerhalb des 10.000-Häuser-Programms fördert Stromspeicher in Kombination mit PV oder Wärmepumpe. Aktuell (Mai 2026) gibt es Zuschüsse von bis zu 500 € pro nutzbarer kWh Speicherkapazität, gedeckelt auf 3.200 €.

Voraussetzungen:

  • Wohngebäude in Bayern
  • Installation einer Wärmepumpe in den letzten 12 Monaten ODER aktuell
  • Stromspeicher mit Mindestkapazität 3 kWh
  • Antrag VOR Bestellung der Komponenten

0 % Mehrwertsteuer — eigentlich keine Förderung, aber riesiger Vorteil

Seit Januar 2023 gilt für private PV-Anlagen bis 30 kWp ein Nullsteuersatz. Sie zahlen also keine 19 % Mehrwertsteuer auf Module, Wechselrichter, Speicher und Installation. Bei einer 10-kWp-Anlage für 15.000 € netto sind das 2.850 € Ersparnis gegenüber der alten Regelung.

Kommunale Förderungen — der unterschätzte Hebel

Viele bayerische Kommunen haben eigene PV-Förderprogramme. Diese sind oft klein (500–2.000 € pauschal), aber summieren sich. Wir prüfen für Ihre Postleitzahl, ob etwas verfügbar ist — gerne unverbindlich.

Einspeisevergütung — das gibt's auch noch

Die EEG-Einspeisevergütung läuft auch 2026 weiter. Aktuelle Sätze (Stand Mai 2026, Teileinspeisung):

  • bis 10 kWp: 7,94 ct/kWh
  • 10–40 kWp: 6,88 ct/kWh
  • 40–100 kWp: 5,62 ct/kWh

Die Vergütung ist auf 20 Jahre garantiert. Bei Volleinspeisung (kein Eigenverbrauch) sind die Sätze etwas höher — lohnt sich aber nur bei größeren Anlagen ohne Verbrauch vor Ort.

Wichtig: Die meisten Förderungen müssen VOR Beauftragung beantragt werden. Wenn Sie schon einen Vertrag unterschrieben haben, ist es oft zu spät. Daher: Erst beraten lassen, dann beauftragen.

Was wir für Sie machen

Wir prüfen für Ihre konkrete Situation, welche Förderungen verfügbar sind, übernehmen die Antragstellung und sorgen dafür, dass Sie nichts liegen lassen. Im Schnitt holen wir 2.000–5.000 € zusätzliche Förderung pro Privatkunde heraus — das macht die Beratung um ein Vielfaches bezahlt.

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